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Hier haben wir eine Liste häufig gestellter Fragen für Sie gesammelt

Wer ist die RDG und was ist ihr Ziel?

Die RDG wurde ursprünglich als Tochterunternehmen der österreichischen RAG Austria gegründet. Dies war Ausdruck eines neuen Geschäftsmodells, das auch einen stärkeren Fokus auf ganz Deutschland beinhaltete. Mittlerweile ist die RDG ein eigenständiges Unternehmen.

Die RDG ist ein Energie-Unternehmen neuen Typs. In ihrem Kerngeschäft vereint sie die klassische Erdöl- und Erdgas-Förderung sowie die Erzeugung und Speicherung regenerativer Energien. Der Fokus liegt auf nachhaltiger und gesellschaftsgerechter E&P - für heimische Zukunftsrohstoffe, erneuerbare Energien vor Ort und den Schutz der Umwelt.

Wie ist die Rolle der Petroleum Equity bei der RDG?

Petroleum Equity war von Anbeginn als Partner an der RDG beteiligt. Nach der Ausgründung der RDG aus der RAG ging die Gesellschaft an PE über. Die RDG ist ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach des Fachinvestors PE. Dieser bringt insbesondere durch den Geschäftsführer Bernhard Schmidt umfangreiche Kompetenzen in die RDG ein. Die Petroleum Equity sieht im RDG-Modell – der Kombination von konventionellen E&P-Aktivitäten und regenerativen Energielösungen große Chancen und investiert in dieses Potenzial.

Wofür steht der Name RDG und was symbolisiert er?

Der Name RDG ist vor allem Ausdruck eines veränderten Geschäftsmodells. Wurde die RAG in der Vergangenheit vor allem mit der Aufsuchung von Erdöl- und Erdgas in Verbindung gebracht, so sollte mit dem Namen RDG auch das Geschäftsfeld Geothermie & nachhaltige Nutzung assoziiert werden. Das „D“ im Namen symbolisiert darüber hinaus das langfristige Engagement in Deutschland. Nach der Übernahme der RDG durch die Firma Petroleum Equity wurde der Name beibehalten.

Wie ist die Geschäftsleitung zusammengesetzt und wer ist der Ansprechpartner vor Ort?

Die RDG wird vertreten durch die beiden Geschäftsführer Felix Lerch (Vorsitzender, Öffentlichkeitsarbeit) und Michael Lynch (Finanzen).

Projekte vor Ort werden jeweils durch einen regional zuständigen Projektleiter vertreten. In der Region Salzach-Inn / Ampfing ist dies Ernst Burgschwaiger.

Der deutsche Markt ist doch schon gesättigt, oder nicht? Was versprechen sie sich als vergleichsweise kleiner Akteur vom Markt?

Es ist Zeit, ein neues Kapitel von E&P in Deutschland aufzuschlagen. Wir stehen für ein zukunftsfähiges E&P im Einklang mit der Gesellschaft.

Unser heutiges Wissen über Erdöl wird in naher Zukunft falsch sein. Die RDG verwendet diese Erkenntnis der künftigen Bedeutung von Erdöl schon heute als Basis ihres Geschäftsmodells. Wir setzen damit unsere Kernkompetenz in einen neuen gesellschaftlichen Kontext.

Wieso fördert man heutzutage überhaupt noch Erdöl? Das ist doch bei aller Diskussion um Klimaveränderung und Energiewende nicht mehr zeitgemäß und vertretbar.

Die Bedeutung von Erdöl wird sich komplett verändern. Heute kennen wir es vor allem als Energieträger - das wird bald vorbei sein. Erdöl ist der Rohstoff der Zukunft für hochwertige Werkstoffe, wie wir sie in Windanlagen, Smartphones und Laptops verwenden. Die RDG sucht und fördert den Hightech-Rohstoff Erdöl und nutzt ihn lokal für Zukunftsprodukte. Wir verstehen Erdöl als Rohstoff und Begleiter der Energiewende.

Wie versteht die RDG ihre Kommunikationsrolle bei Projekten?

Ein wichtiger Teil der RDG-Geschichte ist ihr ausgeprägtes Dialogkonzept. Vor Ort ist unsere Kommunikation auf Dialog und Einvernehmen ausgerichtet - regional und überregional mit Medien, Politik und Bürgern. Unser Dialogkonzept besteht aus frühzeitiger Information und dem Dialog mit den Menschen vor Ort (Politik, Bürger, Anrainer, Medien).

Welche Projekte sind in Umsetzung oder geplant?

Die RDG ist in vielen Regionen Deutschlands aktiv. Schwerpunktregionen sind derzeit Niedersachsen und Bayern. In Niedersachsen ist sie im Besitz von Aufsuchungserlaubnissen in den beiden Erlaubnisfeldern Heemsen und Borsum (RDG Niedersachsen GmbH). In Bayern konzentriert sich die RDG auf das Erlaubnisgebiet Salzach-Inn. Kooperationen mit Partnerunternehmen bestehen in den Konzessionsgebieten Tannheim (Baden-Württemberg).

Neben unseren bestehenden Projekten finden zurzeit erste Sondierungen für künftige Projekte statt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus wettbewerblichen Gründen hierzu noch keine weiteren Aussagen treffen können.

Was versteht die RDG unter dem REEM-Prinzip?

Die RDG arbeitet nach dem REEM-Prinzip, welches den Fokus auf die regionale Direktnutzung, effiziente Förderung, erneuerbare Energien-Nutzung sowie einen minimalen Eingriff in die Landschaft richtet.

Regionale Direktnutzung:

Das gewonnene Erdöl wird direkt in der Region genutzt. Die RDG liefert den Hightech-Rohstoff an erdölverarbeitende Unternehmen in der Region.

Effiziente Förderung:

Durch den Einsatz modernster Technik und unsere langjährige Expertise fördern wir effizient und mit optimalem Energieeinsatz. Wir erzeugen unsere Energie zu einem möglichst großen Teil vor Ort selbst.

Erneuerbare Energien-Gesetz:

Die RDG sucht nach Möglichkeiten, Erdwärme noch vor Ort zu verwenden. Mögliche Einsatzorte für die Wärme sind beispielsweise die Beheizung von Gewächshäusern oder sonstige Wärmenutzung in der Landwirtschaft durch den Einsatz erneuerbarer Energien.

Minimaler Eingriff in die Landschaft:

Moderne technische Abläufe ermöglichen eine Bohrung und Förderung ohne Beeinträchtigung von Einwohnern und Landschaft auf einem kleinen Bohrplatz. Nach der Förderung renaturieren wir das Gelände. Der Eingriff in die Landschaft ist minimal.

In manchen Bundesländern ist Fracking unter Auflagen erlaubt. Wie steht die RDG dazu?

Die Aufsuchung und Erschließung unkonventioneller Vorkommen zählt nicht zum Geschäftsbereich der RDG. Hydraulic Fracturing schließt die RDG konsequent aus.