RDG.ENERGY

FAQs

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Warum gründet die österreichische RAG eine Deutschlandgesellschaft?

Die Gründung der RDG ist Ausdruck eines neuen Geschäftsmodells, das auch einen stärkeren Fokus auf ganz Deutschland beinhaltet. Die RDG ist ein Energieunternehmen neuen Typs, welche die klassische Aufsuchung und Förderung von Erdöl und Erdgas mit erneuerbaren Nutzungskonzepten vereint. Das bedeutet auch, dass nach Abschluss der Förderung konventioneller Energieträger die Nachnutzung als regenerative geothermische Energiequelle erfolgt, sofern dies möglich ist. Dies nennen wir „Lagerstätten-Veredelung“. Unseren neuartigen Ansatz fassen wir zusammen mit: „Das Beste aus zwei Welten“. Diesen Ansatz wollen wir nun noch stärker nach Deutschland tragen.

Wofür steht der Name RDG und was symbolisiert er?

Mit der Gründung der RDG erweitert die österreichische RAG nicht nur ihren Fokus auf ganz Deutschland, sondern etabliert auch ein Energie-Unternehmen neuen Typs. In Deutschland ist die RAG bereits seit 1997 vertreten – vornehmlich in Bayern. Der Name RDG ist Ausdruck eines veränderten Geschäftsmodells. Wurde das Unternehmen in der Vergangenheit vor allem mit der Aufsuchung von Erdöl- und Erdgas in Verbindung gebracht, so soll mit dem Namen RDG auch das Geschäftsfeld Geothermie & nachhaltige Nutzung assoziiert werden. Das „D“ im Namen symbolisiert darüber hinaus das langfristige Engagement in Deutschland.

Wie ist die Geschäftsleitung zusammengesetzt und wer ist der Ansprechpartner vor Ort?

Die RDG gliedert sich in die Bereiche Finanzen, Operations und Technik. Der Vorstandsvorsitz, wie auch die Geschäftsführungsbereiche Operations und Technik werden dabei von langjährigen RAG-Verantwortlichen übernommen. Den kaufmännischen Geschäftsbereich verantwortet ein Experte der Petroleum Equity. Ansprechpartner vor Ort ist Hans-Jürgen Handler, Geschäftsführer Technik der RDG.

Welche ersten Projekte sind geplant?

In Deutschland ist die RDG im Besitz einer Aufsuchungserlaubnis für das Konzessionsgebiet Salzach-Inn und Aubach (Süd-Bayern). Hier führen wir derzeit ein Projekt in der Gemeinde Ampfing durch.

Unsere Tochtergesellschaft RDG Niedersachsen GmbH verfügt über die Rechte an vier Erlaubnisfeldern in Norddeutschland. Namentlich handelt es sich um die Felder: Borsum, Heemsen, Lüneburg und Oldendorf. Das Ziel ist die Wiedererschließung der ehemals unwirtschaftlichen Ölfelder sowie die Suche nach möglichen weiteren Vorkommen im Nahbereich dieser Felder. Hier befinden wir uns derzeit noch in der Sondierung. Konkrete Projekte sind noch nicht geplant.

Kooperationen mit Partnerunternehmen bestehen in den Konzessionsgebieten Tannheim (Baden-Württemberg) und Lübben (Brandenburg).

Neben unseren bestehenden Projekten finden zurzeit erste Sondierungen für künftige Projekte statt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus wettbewerblichen Gründen hierzu noch keine weiteren Aussagen treffen können.

Wie ist das Zusammenspiel mit der RAG?

Die RDG ist ein eigenständiges Unternehmen mit eigenen Strukturen. Die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft ist jedoch essenziell – vor allem in der Anfangsphase. So kann die RDG direkt auf 80 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und im umweltschonenden Fördern von heimischen Rohstoffen zurückgreifen.

In manchen Bundesländern ist Fracking unter Auflagen erlaubt. Wie steht die RDG dazu?

Die Aufsuchung und Erschließung unkonventioneller Vorkommen zählt nicht zum Geschäftsbereich der RDG. Die österreichische Muttergesellschaft RAG fördert ebenfalls nur auf konventionelle Weise, dieses liegt also in unserer Tradition begründet.

Was folgt aus der Übernahme der Kimmeridge GmbH in Niedersachsen?

Mit dem Erwerb der Kimmeridge GmbH erfolgt eine Umbenennung des Unternehmens in RDG Niedersachsen GmbH und die Verlegung des Firmensitzes nach Hannover. Die RDG Niedersachsen GmbH ist damit eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RDG GmbH & Co. KG, die ihren Sitz ebenfalls in Hannover hat.

Durch den Übergang der Kimmeridge GmbH verfügt die RDG Niedersachsen GmbH über die Rechte an vier Erlaubnisfeldern. Namentlich handelt es sich um die Felder: Borsum, Heemsen, Lüneburg und Oldendorf. Das Ziel ist die Wiedererschließung der ehemals unwirtschaftlichen Ölfelder sowie die Suche nach möglichen weiteren Vorkommen im Nahbereich dieser Felder.

Die RDG Niedersachsen GmbH wendet dabei auch in den Feldern Borsum, Heemsen, Lüneburg und Oldendorf lediglich Methoden der traditionellen Erdölförderung an und setzt hinsichtlich technologischen Know-Hows sowie bei Arbeitssicherheit und Umweltschutz auf höchste Standards. Hydraulic Fracturing – das sogenannte „Fracking“ – kommt grundsätzlich nicht zum Einsatz.